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Am Set von "Rampage – Big Meets Bigger": Das falmouthhistoricalsociety.org-Interview mit Jeffrey Dean Morgan
Von Helgard Hass — 31.03.2018 um 20:30
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Als Agent Russell muss es Jeffrey Dean Morgan mit Dwayne Johnson und drei gigantischen mutierten Kreaturen aufnehmen – wir haben den „The Walking Dead“-Bösewicht am Set von „Rampage“ im Juni 2017 in Atlanta zum Interview getroffen…

Warner Bros.

falmouthhistoricalsociety.org: Hier in Atlanta wird ja gerade auch „The Walking Dead“ gedreht – du springst hier also fleißig zwischen Monstern und Zombies hin und her…

Jeffrey Dean Morgan: Ja, das stimmt – es ist tatsächlich eine ziemlich geschäftige Stadt für mich…

falmouthhistoricalsociety.org: Was speziell hat dich an diesem Projekt angesprochen?

Jeffrey Dean Morgan: Ich habe zwar schon an ein paar Comic-Adaptionen mitgearbeitet und „Watchmen“ war wohl vom Budget und Aufwand her der größte Film, in dem ich bisher mitgespielt habe. Aber das hier ist alles noch viel größer. Für einen Schauspieler ist es einfach ein Traum, so einen Film zu machen. Ich komme gerade vom Set, wo ich mit einem Maschinengewehr auf einen riesigen Gorilla geschossen habe – und unser Regisseur Brad Peyton musste zu mir rüberkommen, um mir zu sagen, dass ich aufhören soll zu grinsen. So viel Spaß hat das gemacht. Es ist die Art von Film, die ich mir mit meinen Kindern zusammen anschauen will. Außerdem ist es immer toll, einen Film zu machen, den die Leute auch sehen werden. Ich habe viele Filme gedreht, die kaum einer gesehen hat.

Gorilla George stellt sich einer der anderen Kreaturen mutig entgegen.

falmouthhistoricalsociety.org: Erzähl uns ein wenig über deine Figur…

Jeffrey Dean Morgan: Agent Russell ist Teil der OGA, was für Other Government Agency steht. Er ist eine Art Man In Black, ein sehr undurchsichtiger, geheimnisvoller Typ. Die OGA greift bei Krisen ein, deshalb tritt er auch bei der Bedrohung durch die Monster auf den Plan. Er ist unglaublich großtuerisch, hat aber auch eine Menge trockenen Humor. Das spiele ich als Darsteller unheimlich gerne, es hat viel Spaß gemacht.

falmouthhistoricalsociety.org: Hast du dir eine Hintergrundgeschichte für die Figur ausgedacht?

Jeffrey Dean Morgan: Allzu viel habe ich da gar nicht gemacht. Ich bin nicht die Art von Schauspieler, die unbedingt eine umfangreiche Hintergrundgeschichte für eine Figur kreieren muss, außer sie basiert auf einer realen Person. Ich beschäftige mich eher mit dem Kostüm oder der Bewaffnung – das sind die Dinge, die mir Informationen über meine Figur geben. Ich stelle mir einfach vor, dass er auf einer Ranch in Texas aufgewachsen ist und das ist für mich genug, denn ich habe selbst eine Farm mit Vieh und Alpakas. Mein Leben ist oft ziemlich verrückt, aber meine Farm verhindert, dass ich abhebe. Diese Situation hier zum Beispiel ist für mich nicht normal – hier zu sitzen und mit euch Journalisten zu reden. Einen Stall auszumisten, das ist für mich normal. Ich arbeite sehr hart und ich gehe nach Hause und arbeite noch härter. So stelle ich mir auch Russell vor, als einen fleißigen Arbeiter.

falmouthhistoricalsociety.org: Wie sieht es denn mit den physischen Herausforderungen in dieser Rolle aus?

Jeffrey Dean Morgan: Ich bin verdammt alt. (lacht) Ich bin gerade 51 geworden und gestern einige Male auf den Boden geprallt. Ich mache gerne Stunts und offensichtlich verbringe ich auch bei „The Walking Dead“ jede Menge Zeit mit kämpfen und töten. Ich weiß nicht so richtig, wie das passiert ist. Ich dachte immer, mit dem Alter müsste ich immer weniger Schläge einstecken, aber gestern hatte ich einen Kampf mit einem zwölf Meter großen Gorilla und ich wurde im Innenraum eines Flugzeugs herumgeschleudert. Als ich heute früh aufgewacht bin, habe ich jeden einzelnen Stoß gemerkt. Gestern Abend dachte ich noch, ich fühle mich gut, aber heute früh konnte ich mich kaum aus dem Bett bewegen. Aber ich liebe es - ich finde es toll, Stunts selbst machen zu können. Ich bin kein Tom Cruise, ich bestehe nicht darauf, alles selbst zu machen, aber ich mag die körperliche Herausforderung. Ich mache es fünf bis sechs Mal und dann reicht es mir und ich sage: „Moment mal, ich bin mir sicher, bei den bisherigen Takes war doch bestimmt etwas Brauchbares dabei!“ Es macht Spaß, aber ich spüre das alles schon deutlich stärker als bei „Watchmen“ vor 13 Jahren.

Warner Bros.
Es ist nicht ganz klar, auf welcher Seite Agent Russell eigentlich steht...

falmouthhistoricalsociety.org: Gibt es viel Humor im Film?

Jeffrey Dean Morgan: Ja, gibt es. Ich denke, es gibt jede Menge Humor. Dwayne ist ein lustiger Typ, er hat einen tollen Sinn für Humor und ist charmant. Auch in diesem Film spielt er diese Stärken voll aus. Er trägt den Großteil des Films auf seinen Schultern und er macht das mit einem Charme, der ihn nach ganz oben unter die erfolgreichsten Filmstars gebracht hat. Es macht einfach nur Spaß, ihm am Set zuzusehen - und im Film wird das genauso sein.

falmouthhistoricalsociety.org: Guckst du selbst gerne solche Monsterfilme wie „Rampage“ oder „Godzilla“?

Jeffrey Dean Morgan: Ja, sowas habe ich mir immer angeschaut. Mit solchen Filmen bin ich aufgewachsen. Erst jetzt während der Dreharbeiten habe ich etwa auch „Kong: Skull Island“ gesehen. Das sind immer noch Filme, die ich toll finde. Ich schaue sie aber meist im Flugzeug oder wenn ich unterwegs bin, denn meine Frau schaut sowas nicht so gerne – sie will lieber „Die Farbe Lila“ sehen. Vielleicht kann ich sie bald gemeinsam mit meinem Kind anschauen, wenn es ein wenig älter ist. Ich liebe es jedenfalls immer noch, all diese Filme zu sehen. Ich liebe gigantisches Zeug.

Warner Bros.
Selbst in der Luft ist man vor dem Riesenwolf nicht sicher.

falmouthhistoricalsociety.org: Wusstest du viel über das Spiel, auf dem der Film basiert?

Jeffrey Dean Morgan: Nein, ich kannte es nicht. Ich bin nicht in einer größeren Stadt aufgewachsen und hatte deshalb bei uns Zuhause auch gar nicht die Möglichkeit, es zu spielen. Inzwischen habe ich einen siebenjährigen Sohn, der den ganzen Tag an meinem Handy oder iPad spielt und ich hoffe sehr, dass „Rampage“ nach dem Film wieder auf den Markt gebracht wird und wir das Spiel dann hoffentlich gemeinsam zocken können. Das Spiel hat übrigens dabei geholfen, dass ich den Film überhaupt machen konnte, denn als ich vor einigen Monaten angerufen und nach meiner Verfügbarkeit gefragt wurde, sah es zunächst schwierig aus, „The Walking Dead“ und „Rampage“ unter einen Hut zu kriegen. Aber als Brad Peyton dann unseren „The Walking Dead“-Produzenten Scott M. Gimple angerufen hat, um zu fragen, ob ich neben der Serie auch an dem Film mitarbeiten dürfe, hat es glaube ich sehr geholfen, dass Scott das Spiel kannte und damals auch selbst gespielt hat.

falmouthhistoricalsociety.org: Neben „The Walking Dead“ hast du ja auch noch in einigen weiteren Comic-Adaptionen mitgespielt. Hast du eigentlich schon als Kind Comics gelesen?

Jeffrey Dean Morgan: Ja, habe ich. Ich habe keine Videospiele gespielt, aber Comics habe ich gelesen. Ich habe viel Zeit im Haus meiner Oma verbracht und der jüngste Bruder von meinem Vater hat Comics gesammelt. Also hatte ich zahlreiche Boxen voller Comichefte zur Verfügung, Batman war mein persönlicher Favorit.

falmouthhistoricalsociety.org: Liest du heute auch noch Comics?

Jeffrey Dean Morgan: Ich lese immer noch „Watchmen“. Ich habe ziemlich viel „The Walking Dead“ gelesen, obwohl ich damit jetzt erst einmal aufgehört habe, weil ich nicht so viel darüber wissen will, was in Zukunft noch in der Geschichte passieren wird. Die Serie macht auch sowieso viele Dinge ganz anders als die Comics – ich muss sie also auch nicht unbedingt lesen, um mich auf meine Rolle als Negan vorzubereiten. Ganz anders war das bei „Watchmen“, da wurde nahezu jede einzelne Comicseite eins-zu-eins übernommen. Da habe ich mir im Comic ganz genau angeschaut, was der Comedian tut und habe es dann vor der Kamera genauso gemacht. Wir haben damals eigentlich nie ins Drehbuch geguckt, sondern immer nur in die Graphic Novel. Bei „The Walking Dead“ ist das anders.

Warner Bros.
Ist Gorilla George ein Teil des Problems - oder womöglich sogar die Rettung?

falmouthhistoricalsociety.org: Bei welcher der drei „Rampage“-Kreaturen freust du dich am meisten, sie bald auf der großen Leinwand sehen zu können?

Jeffrey Dean Morgan: Ich habe die meiste Zeit mit dem riesigen Gorilla verbracht. Ich freue mich darauf, ihn zu sehen. Aber eigentlich freue ich mich auf alle, weil die Leute, die sie kreieren, die Besten im Geschäft sind. Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten, denn am Set schaue ich nur an ein Stück Tape an der Wand oder auf jemanden, der einen langen Stock mit einem Affenkopf hochhält - und das ist alles, was ich bisher gesehen habe. Ich kann kaum erwarten zu sehen, wie die Monster schlussendlich ausschauen werden. Ich habe noch nie einen Film mit riesigen Monstern gemacht. In „Watchmen“ gab es zumindest Doctor Manhattan – damals musste ich beim Dreh immer Lachen, weil Billie Crudup am Set eine große Windel getragen hat und mit blauem Licht angestrahlt wurde.

Hier könnt ihr den ausführlichen Bericht von unserem Besuch am Set nachlesen – „Rampage – Big Meets Bigger“ startet am 10. Mai 2018 in den deutschen Kinos.

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