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Unsere Ideen für die "Herr der Ringe"-Serie: Mehr Figuren wie Tom Bombadil, weniger Effekte-Bombast wie bei "Der Hobbit"
Von Tobias Tißen, Christian Fußy, Julius Vietzen — 17.11.2017 um 15:30
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Amazon hat sich die Rechte für eine „Der Herr der Ringe“-Serie gesichert. Aber wie könnte diese aussehen? Drei falmouthhistoricalsociety.org-Redakteure haben sich dazu Gedanken gemacht und ihre Wünsche und Ideen für euch zusammengefasst.

Warner Bros.

Als in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass Amazon für rund 250 Millionen Dollar die Rechte für TV-Adaptionen von J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ erworben hat und eine Serie mit mehreren Staffeln sowie ein Spin-off machen möchte, versetzte die Aussicht auf neue Mittelerde-Abenteuer die eine Hälfte des World Wide Web in einen Zustand ungeduldiger Vorfreude, während die andere voller Skepsis in die Zukunft blickt.

Offiziell: Amazon macht "Herr der Ringe"-Serie und liefert erste Details

Die größte Frage, die sich nun stellt: Worum wird es in Amazons „Herr der Ringe“-Serie gehen? Fest steht, dass die Handlung vor den Ereignissen aus „Die Gefährten“ angesiedelt sein wird und „bislang unentdeckte Geschichten basierend auf den Originalen von J.R.R. Tolkien“ erzählt werden sollen. Man könnte nun denken, dass weitere Mittelerde-Werke aus der Feder des Autors eine gute Grundlage für eine herausragende Fantasy-Serie bieten könnten – wie zum Beispiel „Das Silmarillion“, in dem die mythologische Vorgeschichte zum Fantasy-Epos ausgebreitet wird. Leider ist das ausgeschlossen: Der Deal zwischen Amazon und den Tolkien-Erben beinhaltet lediglich die „Herr der Ringe“-Trilogie und keines der anderen Werke.

250 Millionen Dollar allein für die Rechte: Amazon greift für "Der Herr der Ringe"-Serie tief in die Tasche

Sorgen um Stoffmangel müssen sich die kreativen Köpfe bei Amazon aber definitiv nicht machen: In „Die Gefährten“, „Die zwei Türme“ und „Die Rückkehr des Königs“ gibt es zahllose interessante Völker, Orte und Figuren, die in Peter Jacksons Kino-Trilogie keinen oder zu wenig Platz bekommen haben und die es zu ergründen lohnt. Und vor allem auch die umfangreichen Anhänge der Romane liefern Tolkien-Fantasy en masse. Derzeit kann man nur spekulieren, in welche Bereiche Mittelerdes uns die Produktionsschmiede des Versand- und Streaming-Giganten in ihrer TV-Serie entführen wird und ob der Stil der Filme beibehalten oder ein neuer gefunden werden soll – und genau das haben wir auf den folgenden Seiten getan.

 

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Kommentare
  • Silvio B.

    Ich finde, die Serie sollte absolut nichts mit den Filmen zu tun haben. Weder die Darsteller, noch die Schauplätze sollten die gleichen sein. Das gibt nur Verwirrung und Ungereimtheiten, auf Grund des Alters der Stars usw... Ein paar Easter Eggs und Cameos sind ok :)

  • Jimmy V.

    So, wie Julian-Rusch unten schreibt, fände ich das zweite Zeitalter bzw. Zeiten vor den Filmen am sinnvollsten. Oder durchaus auch so etwas wie "Der Schatten von Mordor". Ich glaube, es ist für die Serie nicht gut, wenn sie sich an bekannte Figuren wagt (weil: sie können da wohl nur verlieren) oder versucht irgendwelche Lücken zu schließen (weil: Tom Bombadil, so interessant er auch sein mag, hätte in den Filmen nur aufgehalten und wäre dann auch in der Serie als Hauptfigur nicht ausreichend).

  • Jimmy V.

    Sie wird nix mit den Jackson-Filmen zu tun haben. Das steht jetzt wohl schon so sicher fest wie Orks in Mordor.

  • Jimmy V.

    Oh! Dann war ich fehlinformiert. Danke für die Korrektur. Ob das gut ist oder nicht, da zweifle ich auch - siehe oben.

  • Silvio B.

    Wahrscheinlich dürfen sie das nicht.
    Mit Cameos meine ich schon die Schauspieler, aber eben nicht in ihren Rollen. So das Sean Astin zB für ein paar Sekunden als Wirt zu sehen ist oder sowas. Muss nicht sein, aber das wäre schon ok. Ansonsten bin ich deiner Meinung, die Serie sollte komplett für sich stehen.
    Was würdest du von der Idee halten, die ganze Story in die Neuzeit zu legen? Oder in die Zukunft?

  • Hans H.

    Alleine die Überschrift macht´s. "Mehr Figuren wie Tom Bombadil". Zumal er eine der wichtigsten und machtvollsten Figuren im Buch bzw. in Mittelerde darstellt.

  • Chniesch

    Ich denke, man kann das Konzept der Game-of-Thrones-Serie auch auf Herr der Ringe anwenden. Man erzählt einfach die Einzelschicksale der zentralen Figuren parallel, führt einige neue Figuren hinzu, lässt sie wieder verschwinden. Am Ende lässt man die Figuren sich begegnen und erzählt schließlich die alte Trilogie neu. Aber alles mit komplett neuen Darstellen und mit einem anderen Erzählstil. Man sollte versuchen, die Geschichte so zu erzählen, als sei sie noch erzählt worden und plakative Verweise auf frühere Werke meiden. Ca. 5-6 Staffeln für die Vorgeschichte, dann 5-6 Staffeln für die Hauptgeschichte sollten definitiv ausreichen. Alles muss aber nahtlos in einander übergehen und die Erzählung muss in sich konsistent sein. Die Autoren müssen allesamt erprobte Genies sein. Das Casting muss makellos sein. Das Produktionsbudget muss gigantisch sein, ansonsten macht das ganze Unterfangen keinen Sinn. Die Serie darf keinerlei technische Mängel besitzen und muss einen enormen Spannungsbogen entwickeln. Das lässt sich nur durch häufige und drastische Abweichungen vom ursprünglichen Stoff bewerkstelligen. Wenn Amazon es richtig anstellt, könnte wirklich etwas Tolles und Eigenständiges dabei rauskommen.

  • Hans H.

    Echt? Wusste ich nicht. Mir gefällt diese Figur aber gut. Sie ist so vollkommen frei von Unruhen und Krieg und dem Bösen an sich, was im Laufe der Geschichte so entfesselt wird. Wie auch immer, er sollte in jedweder Neuverfilmung dabei sein. :)

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