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Kosten in Millionenhöhe: So teuer wird es, Kevin Spacey in "Alles Geld der Welt" zu ersetzen
Von Helgard Haß — 11.11.2017 um 11:14
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Ridley Scotts neuer Film „Alles Geld der Welt“ war eigentlich schon fertig, doch um Kevin Spacey zu ersetzen, wurden nun Nachdrehs angesetzt. Diese dürften sich als besonders kostspielig erweisen, da der US-Start im Dezember eingehalten werden soll.

Fabio Lovino

Nachdem Kevin Spacey mit Vorwürfen von sexueller Belästigung und Missbrauch konfrontiert wurde, entschied Regisseur Ridley Scott zusammen mit seinen Produzenten Dan Friedkin und Bradley Thomas von Imperative Entertainment, Spacey aus seinem kommenden Thriller „Alles Geld der Welt“ zu schneiden und dessen Szenen mit Oscarpreisträger Christopher Plummer neu zu drehen. Während es auch in dem Film um reichlich Geld geht, steht nun auch für die Produktion mit den anfallenden Dreharbeiten und neu entstehenden Werbekosten eine ordentliche Summe an.

Wie Variety berichtet, kommen auf die Geldgeber von Imperative Entertainment Kosten in Millionenhöhe zu: Allein schon die Nachdrehs, die acht bis zehn Tage dauern sollen, würden den Insidern des Branchenblatts zufolge einen Betrag von mindestens 2,5 Millionen Dollar schlucken. Dazu kommt dann noch das Werbematerial, darunter neue Poster, Trailer und weitere Kampagnen, das ebenfalls Millionen veranschlagen könnte, insbesondere unter dem Aspekt des Zeitdrucks.

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Die Dreharbeiten mit Christopher Plummer sollen im Verlauf der kommenden zwei Wochen stattfinden. Laut Variety sollen seine Szenen dabei nicht vor einem Green Screen eingefangen und in das bereits gedrehte Material eingefügt werden. Stattdessen scheint es die praktischere und günstigere Methode zu sein, die Szenen noch einmal komplett neu zu drehen und auf visuelle Effekte zu verzichten, da in den meisten von Spaceys Szenen nicht viele weitere Darsteller involviert sind. Sowohl Mark Wahlberg als auch Michelle Williams sollen für die Nachdrehs zurückkehren.

Das Ziel ist es, den Film bis zum 15. Dezember fertig zu stellen, damit Sony noch in die Oscar-Kampagne starten kann. Dennoch werden die Macher bei diesem Zeitplan einige Deadlines für wichtige Kritikerpreise, darunter die SAG-Awards (die Abstimmung endet am 10. Dezember), verpassen und der Film wird nun auch nicht mehr, wie zuvor geplant, auf dem AFI-Fest laufen.

Ein anderer Faktor für die Einhaltung des US-Starttermins am 22. Dezember 2017 dürfte zudem der baldige Start von Danny Boyles FX-Serie „Trust“ sein, in der es ebenfalls um die Entführung des Enkels des reichen Öl-Tycoons John P. Getty geht. In den deutschen Kinos startet „Alles Geld der Welt“ am 15. Februar 2018.

 

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Kommentare
  • Jimmy V.

    Na genau as meinte ich doch: Diese Kosten...

  • SumatraRainihrTr?ten

    Neuer Film von Ridley Scott...wird nix!

  • scorch

    Tja, selber Schuld, für die Produzenten ein hausgemachtes Problem. Und ehrlich, mittlerweile hat der Film nichts mehr mit den Oscars zu tun.. egal, wie gut der Film nun auch sein mag.

  • W.W

    Ich kann mir die langen Gesichter von den Schauspielern, die jetzt ganze Szenen auf die Schnelle noch mal neu drehen müssen gut vorstellen...
    Ich freute mich sehr auf diesen Film, der sah endlich wieder mal nach einen hervorragenden Scott-Film aus, aber jetzt auf die Schnelle so Nachdrehs, das kann doch eigentlich nur schief gehen, sowas hätte man jetzt wirklich lassen sollen man kanns auch übertreiben, als nächstes wird dann American Beauty verboten...

  • Gatzilla

    Ich hatte mich so sehr auf den Film gefreut weil ich endlich mal wieder Spacey in einer großen Produktion sehen wollte. Die hohen Kosten entstehen denen zu Recht. So lange noch nix bewiesen ist, ist das eine Hexenjagt. Und warum macht ihr aus Millionen Milliarden?

  • Knarfe1000

    Noch viel zu billig. Das sollte die Produzenten in den Ruin treiben.

  • Deliah C. Darhk

    Die Liste der Beschuldigten wird ja auch immer länger ...
    Was würde es eigentlich kosten, wenn - und ich frage nur hypothetisch - jetzt auch Vorwürfe gegen Scott erhoben würden? Dann müsste man ja alle von ihm directeten Szenen auch neu drehen.

    Mein Geld war dem Film sicher. Jetzt ist es weg. Mal schauen, wie er sich am BO schlagen wird.

  • Joachim M.

    Das müsste noch viel teurer werden auch für die Filmstudios

  • WhiteNightFalcon

    Ein weiteres Hickhack von Scott. Wenn das Ding am Boxoffice krepiert, haben sich die Zusatzkosten letztlich nicht ausgezahlt.

  • Darth Doom

    Und das nur, damit Scott an den Oscar kommt, echt lächerlich!

  • niman7

    Mich würde hier Scotts Meinung interessieren und was ihn dazu treibt Spacey aus dem Film zu streichen.

  • Fabian S.

    "directeten" ... dein ernst?

    Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? ;P

  • Deliah C. Darhk

    Wollte den Text etwas auflockern, damit er mir nicht als Hating ausgelegt wird.

  • Der Eine vom Dorf

    Ich rechne mit dem genauen Gegenteil. Jetzt erst Recht sind die meisten Menschen gespannt auf den Film. Ich zumindest hatte vor dieser geplant, Sache ins Kino gehen und tue das auch weiterhin - so falsch ich Scott's Entscheidung auch finde.

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