Full Movie Calamity
No-Bake Desserts - 103 Easy Recipes for No-Bake Cookies, Bars and... torrent
Mein falmouthhistoricalsociety.org
Geständnis: Darum schaue ich "The Walking Dead" weiter, obwohl die Serie so langweilig und vorhersehbar geworden ist
Von Tobias Tißen — 05.04.2017 um 12:07
facebook Tweet G+Google

Achtung, Spoiler zu allen Staffeln von „The Walking Dead“!!!

AMC
Als der große Hype um „The Walking Dead“ 2010/11 nach Deutschland übergeschwappt ist, war auch ich sofort Feuer und Flamme. Die erste Staffel der auf den gleichnamigen Comics von Robert Kirkman basierenden Zombie-Serie saugte ich regelrecht auf, war gefesselt von der düsteren, dreckigen und bedrohlichen Welt, die Schöpfer Frank Darabont da auf die TV-Bildschirme brachte. Rick Grimes (Andrew Lincoln), seine Frau Lori (Sarah Wayne Callies) und ihr kleiner Sohn Carl (Chandler Riggs) waren glaubhafte Figuren, mit denen man mitfieberte und mitlitt.

Natürlich wartete ich anschließend gespannt auf die 2. Staffel – und wurde nicht enttäuscht! Es kamen neue interessante und sympathische Charaktere hinzu, zum Beispiel Farmer Hershel (Scott Wilson) und seine Familie. In dieser den Menschen so feindlich gesinnten Welt schien jede unüberlegte Aktion brutale Konsequenzen zu haben. Ich litt mit Carol (Melissa McBride), die ihre Tochter verlor, und kochte innerlich mit Rick, der von seinem besten Freund Shane (Jon Bernthal) betrogen wurde. Zugleich freute ich mich für Maggie (Lauren Cohan) und Glenn (Steven Yeun), die sich trotz der bitteren Umstände ineinander verliebten.

AMC
In Staffel 2: Rick (Andrew Lincoln, links) noch ohne Bart und Hershel (Scott Wilson, rechts) noch mit Kopf.
Auch Staffel 3, in der die Überlebenden-Gruppe eine neue Heimat in einem Gefängnis findet, konnte mich noch in ihren Bann ziehen – doch als die Suche nach einem sicheren Zufluchtsort in der 4. Staffel dann erneut von vorne losging, schlug meine Euphorie am Ende einzelner Folgen immer häufiger in Enttäuschung um. Aber wieso? Warum hat die Serie, die ich mal zu meinen absoluten Favoriten zählte, inzwischen so viel ihrer anfänglichen Faszination eingebüßt?


Punkt 1: Die allgegenwärtige Gefahr ist verflogen

Eine der großen Stärken der ersten „Walking Dead“-Staffeln war, dass buchstäblich hinter jeder Ecke der Tod lauerte - und selbst die Hauptfiguren nicht davor gefeit waren, in der nächsten Sekunde den Löffel abzugeben (man denke nur an Lori oder Hershel). Aber die ständige Angst, dass ein liebgewonnener Charakter plötzlich und überraschend das Zeitliche segnen könnte, ist schon lange verflogen. Zwar leben die Protagonisten in einer von Zombies und einem psychopathischen Schurken mit Baseballschläger und Privatarmee dominierten Welt – doch trotzdem fürchtet man in keiner der Szenen, die besonders bedrohlich wirken sollen, um seine Lieblinge. Stattdessen soll die verlorengegangene Spannung durch kalkulierte Schockeffekte wieder heraufbeschworen werden, die sich jedoch meist als nicht mehr als heiße Luft entpuppen: In der 12. Episode der 7. Staffel sollte man als Zuschauer glauben, dass Rick von einer Gruppe Zombies gefressen wird, während sein Herzblatt Michonne (Danai Gurira) hilflos und verzweifelt zusieht – doch nur wenige Minuten später hüpft der Ex-Polizist schon wieder quicklebendig aus einer Kiste, die Untoten haben sich lediglich an einem Reh gelabt.

AMC
Keine Sorge, Glenn (Steven Yeun) gehts gut!
Im Staffelfinale waren die Rollen dann vertauscht: Das Publikum sollte nun von Michonnes Tod ausgehen, nachdem Rick einen Körper von einem Dach hat stürzen sehen – was sich 15 Minuten später natürlich wieder nur als lahmer Fake-Tod herausstellte. Der Höhepunkt bleibt aber natürlich Glenns berühmt-berüchtigter Beinahe-Serientod in der dritten Folge der sechsten Staffel. Solche Story-Kniffe rufen mittlerweile nur noch ein müdes und vorausahnendes Gähnen hervor, für aufgeregtes Zähneknirschen sorgt „The Walking Dead“ jedenfalls schon länger nicht mehr.


Punkt 2: „The Walking Dead“ ist repetitiv und vorhersehbar

Ein weiterer Grund für die mangelnde Spannung ist der mittlerweile auffällig repetitive Charakter der Serie, der sie so unheimlich ausrechenbar macht. Anscheinend ist Scott M. Gimple, der ab der vierten Staffel das Ruder als Showrunner übernommen hat, der Meinung, das perfekte Rezept gefunden zu haben, um die Zuschauer bei der Stange zu halten: Jede Staffel beginnt mit zwei bis drei actiongeladenen Folgen, in denen es einen großangelegten emotionalen Moment gibt (der Tod von Bob, Glenns Beinahe-Tod und natürlich Lucilles Schlachtfest), bevor dann mehrere ruhigere (oder eher: langweilige) Episoden folgen, die den Fokus jeweils auf einzelne Figuren legen und kaum dramatische Höhepunkte enthalten.

Vor dem Mid-Season-Break nach der 8. Folge jeder Staffel entgleitet die Situation dann schließlich und es gibt wieder ein trauriges Highlight (Hershels, Beths und Deannas Tode) und in der Regel einen Cliffhanger, damit auch nach dreimonatiger Pause die TV-Geräte wieder in zweistelliger Millionenhöhe eingeschaltet werden. Die zweite Staffelhälfte folgt dann größtenteils demselben Schema wie die erste: Folge 9 löst den Cliffhanger dramatisch auf, danach gibt es wieder einigen leidlich unterhaltsamen Leerlauf, bis ein actionreiches Finale die Staffel mit einem Knall zu Ende bringt. (Der eigentliche Konflikt der Staffel wird hingegen natürlich nicht zu einem Ende gebracht, stattdessen wird eher noch ein zusätzliches neues Fass aufgemacht – schließlich sollen die Fans für die kommenden Monate genug Diskussionsstoff haben.)

In der 7. Staffel hat sich der immer gleiche Aufbau übrigens erstmals auch in den Quoten niedergeschlagen: Währen die 6. Staffel in den USA zwischen der Premierenfolge und dem Finale gerade einmal sieben Prozent der Zuschauer eingebüßt hat, verlor die 7. Staffel im Verlauf ihrer Ausstrahlung massive 34 % ihrer Zuschauer.


Punkt 3: Der Cast wird immer weiter aufgeblasen

Selbstverständlich bringt es bereits das Konzept der Serie mit sich, dass immer wieder beliebte Figuren den Serientod sterben und dafür neue eingeführt werden müssen. Wenn jedoch für jeden ausgeschiedenen Charakter gefühlt drei Neue nachrücken, bläst sich der Cast immer weiter auf, bis man schließlich die Handlung vor lauter Figuren nicht mehr sieht. Viele spielen dann teilweise für mehrere Episoden keine Rolle, verschwinden im Schatten. So bekamen in den vergangenen Staffeln nur wenige Protagonisten überhaupt die nötige Menge an Screentime, um sie als abgerundete Figuren zu porträtieren. Dabei wäre das gerade bei einigen neu eingeführten Charakteren enorm wichtig gewesen.

Spätestens ab der fünften Staffel und dem neuen Zuhause in Alexandria wurde dieses Problem dann immer deutlicher: Plötzlich gehören etliche neue Gesichter zur Darstellerriege und all die Spencers, Jessies und Aarons bleiben blass, werden nicht richtig ausgeleuchtet und so auch nie in irgendeiner Weise für den Zuschauer interessant. Dennoch rücken etablierte Figuren wie Daryl (Norman Reedus) oder Carol durch ihre neuen Mitstreiter immer mehr in den Hintergrund – und so stehen sich die aktuell mehr als 30 Haupt- und Nebencharaktere selbst im Weg. Außer Anführer Rick und Nemesis Negan (Jeffrey Dean Morgan) werden sie alle stiefmütterlich behandelt, der eine mehr, der andere weniger.


Warum tue ich mir das dann überhaupt noch an?

Neben diesen drei Gründen gibt es noch einige weitere Schwächen, an die ich mich mit der Zeit aber sogar gewöhnt habe und über die ich gerne hinwegsehe – die Dialoge, die oft direkt aus einer südamerikanischen Seifenoper ins Englische übersetzt zu sein scheinen, die vielen Logiklöcher und Kontinuitätsfehler oder das oft unglaubwürdige, an Teenie-Slasher erinnernde Verhalten der Protagonisten in Gefahrensituationen. Trotzdem sitze ich jedes Jahr aufs Neue vor meinem Fernseher, investiere jede Woche 45 Minuten in die Abenteuer von Rick und seinen Kumpanen. Und ich weiß, dass es einer Vielzahl treuer „Walking Dead“-Anhänger genauso geht. Aber woran liegt das bloß?

Für mich fühlt sich eine neue Episode beinahe wie nach Hause kommen an. Man kennt sich dort aus und weiß genau, was einen erwartet. Und auch wenn das vielleicht nicht das aller Aufregendste ist, so ist es dort doch bequem und man fühlt sich wohl in der vertrauten Umgebung. Zudem hat man über den Verlauf der mittlerweile sieben Staffeln hinweg natürlich ein Interesse an den (Haupt-)Figuren aufgebaut, ganz egal wie man die Serie ansonsten bewertet – und möchte jetzt auch wissen, wie es mit ihnen weiter beziehungsweise zu Ende geht. Ich hoffe nur ganz stark, dass es bis zum großen Serienfinale nicht wirklich noch mehr als 100 Episoden dauert, wie die Macher kürzlich angekündigt haben…

Aber es gibt noch einen weiteren Grund, der bei mir mittlerweile genauso wichtig ist, wie die Verbundenheit mit den Charakteren: Wie sonst wahrscheinlich nur „Game Of Thrones“ ist „The Walking Dead“ trotz abnehmender Zuschauerzahlen ein beständiges weltweites Massenphänomen. Rund um den Globus wird über das nächste brutale Blutbad diskutiert, genauso wie über die nächste öde oder enttäuschende Episode. Kollektives Aufregen macht nun mal ähnlich viel Spaß wie kollektive Freude. Das zeigt sich momentan auch wieder in den sozialen Netzwerken: Neben den vielen Fans, denen die Staffel trotz aller Schwächen wieder gefallen hat, wird sich natürlich auch wieder massenhaft öffentlich in Rage geschrieben und die finale Episode als endgültiger Sargnagel für die Serie identifiziert. Und dennoch wird sich nichts daran ändern, dass im Oktober wieder Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehern sitzen, wenn der Auftakt zur achten Staffel „The Walking Dead“ über die Bildschirme flimmert. Und selbstverständlich werde ich einer davon sein.



facebook Tweet G+Google
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren
Kommentare
  • Silvio B.
    Das ist mal eine gute Erklärung warum sich manche "Meckersäcke" die Serie überhaupt noch ansehen. Kann ich auch verstehen. Was ich aber nicht verstehe: Wieso kommen keine Verbesserungsvorschläge?Wie sollen sie es denn anders machen, wenn das Serienziel ganz offensichtlich eine bessere und sicherere Welt (vor allem für die Kinder) ist? Wie soll das ohne neue Menschen (-gruppen) funktionieren?
  • Silvio B.
    Das ist doch absolut in Ordnung. Wenn dir das Genre schon nicht zusagt, warum solltest du es dann gucken?
  • Melkor
    Die Serie sollte sich mehr von GOT abschauen, da gibt es auch vieleCharaktere und Orte und man bekommt die Geschichte auch unter einen Hut. Dannweniger Folgen und diese dafür mit mehr Production Value. Lieber 10 Folgen unddiese gut gemacht, als wie jetzt pro Session acht Episoden die einfach nurlangweilig sind. Besseres Story telling, vielmal hat man das Gefühl, das Zielist das Ziel und alles davor ist nur Behilf um da hin zu kommen. Die Episodenzwischen den Höhepunkt müssen besser werden.Ein Ende der Fake outs. Damit haben sich die Macher keine Gefallen getan. DieSpannung ist verloren gegangen. Man fiebert einfach nicht mehr so mit wiefrüher. Die Cash Cow TWD ist kurz davor zu Tode gemolken zu werden. EineKernzuschauerschaft wird TWD treu bleiben, aber der Serien Markt ist hartumkämpft. Ich kenne den Comic und ich kann mir vorstellen, wenn sie diese Problemfelder nicht in den Griff bekommen wird es schwer den Stoff weiter umzusetzten.
  • MaxPowers
    AMEN!
  • TresChic
    Gut getroffen: das Ziel ist das Ziel. Genauso habe ich es in der jetzigen Staffel empfunden. Man muss aber sagen, es ist die erste Staffel, die derart viele Lückenbüßer hatte. Die Staffeln davor, waren eigentlich ok, klar, ein zwei Lückenbüßer mit der grauenhaften Carol aber ansonsten ok. GOT hingegen kaschiert das weitaus schlechter, indem sie ideenlose Folgen in die Staffeln einbauen, wo einiges an Action geboten wird, der Story aber kein bisschen hilft.
  • TresChic
    Die Probleme haben erst mit der aktuellen Staffel angefangen, daher würde ich es nicht allzu überbewerten. Im Gegensatz zu GOT werden die Macher von TWD sicherlich aus den Fehlern der aktuellen Staffel lernen. Der Cast ist zu groß (Svaiour, Warriors, Lesben etc etc-.....) und zu viele Carol Lückenfüller (wann wird die Mistgurke endlich gefressen?).
  • greek freak
    War bei mir genauso,hab mir damals die erste Staffel angeguckt und konnte damit absolut nix anfangen. Generell gehen mir Zombie Sachen,vor allem mit diesen klassischen Romero Zombies,die sich laaaaaaaaangsam bewegen auf den Keks.Ich finde das Szenario,das ein paar lahmarschige Untote die sich im Schneckentempo bewegen,den Untergang der Zivilisation herbeiführen nur lächerlich.
  • Aequitas
    Und was ist an GOT so schlecht? Die letzte Staffel war in meinen Augen - und ich bin da wahrlich nicht alleine - eine der besten der ganzen Serie! Gerade die allerersten 10 Minuten der ersten Episode ist etwas vom absolut grandiosesten, was ich je in einer Serie gesehen habe und auch danach wurde ich auf höchstem Niveau unterhalten.
  • Aequitas
    Damit auch Du was zu meckern hast? ;-P
  • Zach Braff
    Hab zum Glück schon in der 2. Staffel den Absprung geschafft. Es gibt einfach zu viele bessere Serien...
  • Rex_Kramer
    Ich bereue es, die Serie tatsächlich ganze 6 -in Worten: sechs- Staffeln geguckt zu haben und mich nach der ersten quasi durch jede weitere Staffel gequält zu haben. Das war wirklich dumm von mir.
  • Aequitas
    Ja, passt irgendwie besser - auch wenn ich diese Tugend nicht immer wie gewünscht ausleben kann ;-)
  • Aequitas
    Das kann man so stehen lassen ;-PIch kenne das, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und man denkt immer, schlechter kanns ja kaum werden und doch wird man eines Besseren belehrt.Wobei ich das jetzt nicht auf TWD beziehe, mir macht die Serie nach wie vor auf einem oberflächlichen Niveau Spass, ich habe da eher etwas Mühe mit Arrow, habe es da bis jetzt nicht über Staffel 2 hinausgeschafft.Gibt aber Serien, die kriegen die Kurve, z.B. Agents of S.H.I.E.L.D hat schwach begonnen und der letzte Drittel der ersten Staffel war dann einfach Spannung pur!
  • Silvio B.
    Ganz meine Meinung!
  • greek freak
    Ich finde dieses ganze Szenario nur doof.O.K. die ersten Zombies tauchen auf und infizieren mehr,durch anknabbern,was macht man da?Ganz einfach,die gesamte Gegend weitläufig unter Quarantäne stellen,alle nichtinfizierten evakurieren,eine amtliche Flächenbombadierung mit thermobarischen Bomben,Napalm,weissen Phosphor und was das Waffenarsenal noch so hergibt anfordern.Die Hitze killt nicht nur die Zombies,sondern auch jeden Virus,danach die ganze Asche vergraben,fertig.
  • Silvio B.
    Es ist doch garnicht geklärt woher dieser Virus kommt. Schließlich tragen ihn alle in sich (zumindest in TWD). Was genau willst du dann bombardieren?Und außerdem unterschätzt du vollkommen die Dummheit der Menschen.
  • Zach Braff
    Kann ich dir so nicht unbedingt zustimmen. Natürlich gibt es "einen riesigen Pool an durchaus schlechteren Serien", aber das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Das schöne ist ja, dass es aber auch so viele herausragende Serien gibt, die es schaffen über mehrere Staffeln sich immer wieder neu zu erfinden und aus dem Einheitsbrei herausstechen. Spontan fallen mir da solche Perlen wie "Mr. Robot", "The Leftovers" und "Fargo" ein, die jetzt über zwei Staffeln schon richtig grandios waren und das in den nächsten Staffeln auch vorraussichtlich bleiben werden.
  • Rex_Kramer
    Bei TWD war es für mich relativ früh klar, dass die Menschen sich zu noch größeren Monstern als die Untoten entwickelt haben, dennoch habe ich auf ein Ende oder eine derartige Entwicklung gewartet, aber mit der ersten Folge der 7. Staffel war der Rest dann uninteressant, weil es nun eine noch "Bad Assigere" Truppe gibt und somit der weitere Verlauf recht klar wird. Darauf hatte ich dann wirklich keinen Bock mehr.
  • Master-Mind
    Ich finde die Serie weiterhin klasse. Obwohl die 7. Staffel tatsächlich etwas langatmig gewesen ist, hatte sie doch mehr als genug herausragende Szenen. Die Charakterentwicklung steht im Vordergrund und ehrlich gesagt finde ich das aktuelle Setting deutlich spannender als dieses typische Zombie Stereotype der ersten Staffeln. Ich freu mich auf die 8. Staffel und den Krieg zwischen Negan und Rick. Wer keine Lust mehr auf die Serie hat kann ja big bang Theorie schauen.
  • Zach Braff
    "The Leftovers"(!), "The Knick", "Peaky Blinders", "Fargo", "Rectify", "Halt and Catch Fire" - gerade die beiden erst genannten sind so ziemlich das beste, was ich im TV gesehen habe. Bei "The Leftovers" startet jetzt im April die (leider) letzte Staffel, freue ich mich schon seit Wochen drauf. Natürlich laufen diese Serien (noch) nicht über 5, 6 Staffeln, aber das ist gerade auch gut so, finde ich. Natürlich ist es immer schade, wenn eine Serie, die man gerne geschaut hat abgesetzt wird. Ging mir bei "Hannibal" auch so. Aber doch wirklich lieber so, als dass sie nach und nach an Qualität verliert...Im Comedybereich scheinen es die Serien übrigens besser zu schaffen. Solch grandiose Serien wie "The Office", "Arrested Development", "Parks and Recreation" und "Shameless" haben ja schon einige Staffeln auf dem Buckel und waren bis zuletzt wirklich qualitativ hochwertig.Ansonsten gab es vor allem letztes Jahr noch einige sehr vielversprechende erste Staffeln, wo sich dann in der zweiten Staffel zeigen wird, ob sie die Qualität halten werden: "The OA", "Fleabag", "Atlanta", "Stranger Things", "Preacher", "The Get Down" und kürzlich noch "Taboo" und "Legion".
  • Zach Braff
    Jaa, da hast du vollkommen recht. Über wirklich viele Staffeln ein Niveau aufrecht zu erhalten ist glaub ich auch einfach schwierig. Das haben halt so Klassiker wie "Sopranos", "Breaking Bad" oder "Mad Men" geschafft. An und für sich ist es ja aber auch nicht verkehrt nach 3-4 Staffeln die Reißleine zu ziehen. Das hat z.B. "Hannibal" gut geschafft. Aber wenn eine Serie so kommerziell erfolgreich ist wie TWD ist es nun mal unglaublich schwer für die Producer sich von ihr zu trennen.
  • SonnyC
    Sehe ich genau so.Auch wenn ich mir bei GOT manchmal mehr Folgen wünsche, weiss ich die Qualität doch zu schätzen (jaaa da gehen auch die Meinungen auseinander).Und diese Aufteilung der Seasons in eine 2. Halbzeit kann sich TWD eigentlich auch nicht mehr leisten.10 Folgen = Weniger Langeweile, weniger schlechte Schauspielleistungen ( teilweise sind die Helden wirklich grenzwertig) und mehr Drama. In der Kürze dann vielleicht auch ein komprimierterer Cast.Ich gucke es auch aus "Macht der Gewonheit", aber das Hauptargument nach so einer langen Laufzeit ist einfach auch das "jetzt habe ich mir das schon so lange angetan, da kommt es auch eine Staffel mehr oder weniger auch nicht an"...
  • Jimmy V.
    Die Kritikpunkte stimmen. Ich gucke mir die Serie an, weil ich mich gerne darüber echauffiere, das gebe ich gerne zu. ;) Aber auch, weil ich eben Endzeit- und Zombie-Sachen mag und es davon im Serienformat nun einmal wenig gibt.Ich sage es immer wieder: Was die Serie besser machen würde, wären viel mehr mutige Themen und Innovationen im Erzählen. Mal was ausprobieren. Stattdessen sind es Verteilungskämpfe und die Zombies nur noch Staffage.
  • Jimmy V.
    Ich teile deine Einschätzung nicht, weil viele Serien mit der Zeit doch tatsächlich an Qualität verlieren. TWD ist aber insoweit interessant, als dass ich die ersten drei Staffeln recht gut fand, die Serie dann in der ersten Hälfte der viertel Staffel einen Hänger hatte, dann aber gegen Ende dieser bzw. mit Staffel 5 wieder etwas besser wurde, bevor sie am Ende von Staffel 5 wieder abnahm.
  • Knarfe1000
    Waaaaaaas? Kann nicht wahr sein.
  • TresChic
    Nicht schlecht, sondern GOT hat ebenfalls schon lange mit Lückenbüßern zu kämpfen. Darum gings hier. Wir TWD Fans haben in der aktuelle Staffel mit zähen Lückenbüßern zu kämpfen und das wurde weltweit kritisiert. Ich setze dem entgegen, dass GOT schon lange so arbeitet, allerdings die Lückenbüßer mit Action/Schlachten stopft, sodass dies nicht auffällt. Der Handlungsstrang der jew Staffel von GOT ist oft nur in 5 Folgen thematisiert, der Rest ist Blllluuuuuuut und sinnlos Krawall. ^^
  • Jimmy V.
    Das ist eine ziemlich wahllose Behauptung. Belege? Vielmehr wird doch eine Serie für den breiten Geschmack erst etwas verspätet im Mainstream entdeckt (z.B. der Hype um "House of Cards" oder "Game of Thrones" ist beim Ottonormalverbraucher erst später, über SPIEGEL Online & Co., aufgetaucht).Oder aber es wird nach einer Fortsetzung gefiebert (z.B. "Stranger Things"), die die Qualität halten soll.Oder aber eine Serie wird nach der ersten Staffel als immer besser oder abgedrehter (letzteres muss nicht besser sein, aber so empfunden werden). Beispiele dafür wären "The Sopranos" oder "Lost".
  • TresChic
    Du bist echt so ein Loser was Filme angeht.
  • Zach Braff
    Was ist mit dir eigentlich nicht in Ordnung?! xD
Kommentare anzeigen
Folge uns auf Facebook
Meisterwartete neue Serien
The Rain
1
The Rain
Drama, Sci-Fi
Erstaustrahlung
4. Mai 2018 auf Netflix
Alle Videos
Patrick Melrose
2
Patrick Melrose
Drama
Erstaustrahlung
12. Mai 2018 auf Showtime
Alle Videos
Marvel's Cloak And Dagger
3
Marvel's Cloak And Dagger
Fantasy, Romanze
Erstaustrahlung
7. Juni 2018 auf Freeform
Alle Videos
Jack Ryan
4
Jack Ryan
Spionage, Thriller
Erstaustrahlung
31. August 2018 auf Amazon
Alle Videos
Die meisterwarteten Serien
Weitere Serien-Nachrichten
Es lebe die Revolution? Unsere Kritik zum Auftakt der 2. Staffel "Westworld"
NEWS - Serien im TV
Montag, 23. April 2018
Es lebe die Revolution? Unsere Kritik zum Auftakt der 2. Staffel "Westworld"
Weitere Netflix-Serie abgesetzt - doch dieses Mal hat der Streamingdienst nicht damit zu tun
NEWS - Serien im TV
Montag, 23. April 2018
Weitere Netflix-Serie abgesetzt - doch dieses Mal hat der Streamingdienst nicht damit zu tun
Sherlock rüffelt Watson: Benedict Cumberbatch findet Martin Freemans Klagen über die Erwartungen der Fans "armselig"
NEWS - Serien im TV
Montag, 23. April 2018
Sherlock rüffelt Watson: Benedict Cumberbatch findet Martin Freemans Klagen über die Erwartungen der Fans "armselig"
"The Witcher": Netflix-Adaption des Videospiel- und Roman-Franchise kommt 2020
NEWS - Serien im TV
Montag, 23. April 2018
"The Witcher": Netflix-Adaption des Videospiel- und Roman-Franchise kommt 2020
Brutale Morde am Ende der Welt: Der deutsche Trailer zur Thriller-Serie "Midnight Sun" zuerst bei uns
NEWS - Serien im TV
Sonntag, 22. April 2018
Brutale Morde am Ende der Welt: Der deutsche Trailer zur Thriller-Serie "Midnight Sun" zuerst bei uns
"Ash Vs. Evil Dead" abgesetzt! Mein Nachruf auf eine der besten Serien aller Zeiten
NEWS - Serien im TV
Samstag, 21. April 2018
"Ash Vs. Evil Dead" abgesetzt! Mein Nachruf auf eine der besten Serien aller Zeiten
Alle Serien-Nachrichten
Top-Serien
Lost In Space - Verschollen zwischen fremden Welten
1
Von Zack Estrin, Matt Sazama, Burk Sharpless
Mit Molly Parker, Toby Stephens, Max Jenkins (II)
Abenteuer, Drama
Haus des Geldes
2
Von Álex Pina
Mit Álvaro Morte, Úrsula Corberó, Alba Flores
Drama, Thriller
The Alienist - Die Einkreisung
3
Von Hossein Amini
Mit Daniel Brühl, Luke Evans, Brian Geraghty
Drama, Historie
Troja: Untergang einer Stadt
4
Von David Farr
Mit Louis Hunter, Jonas Armstrong, David Avery
Abenteuer, Drama
Top-Serien
Back to Top