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falmouthhistoricalsociety.org am Set von… "Wonder Woman"
Von Katharina Franke — 06.03.2017 um 18:00
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Nach unserem Besuch des „Wonder Woman“-Filmsets im Februar 2016 in London verraten wir euch, warum wir dem ersten Solo-Kinoabenteuer der DC-Superheldin nun noch mehr entgegenfiebern als zuvor.

Warner Bros.
Sie war das Beste an „Batman V Superman“, am 15. Juni bekommt sie ihren eigenen Film:
falmouthhistoricalsociety.org am Set von… „Wonder Woman“


Ein zerbombtes belgisches Dorf mitten im Ersten Weltkrieg. Die schmutzigen grau-braunen Häuschen beherbergen Schneidereien, Cafés, Schuhmacherläden. Eine kleine Kirche ziert den Dorfplatz. Soldaten liegen auf dem kalten, matschigen Boden. Das größte Außen-Set der Warner Bros. Studios in Leavesden (etwa 30 Kilometer nördlich von London) zeigt sich an diesem frostigen Februarnachmittag 2016 absichtlich von seiner tristesten Seite. Es entstehen karge Kriegsbilder, die Hollywood mit gesiebtem Kunstschnee und Blackscreen-Traktoren, die die Sonne abschirmen, noch zusätzlich verdunkelt. Aber was im ersten Moment wie ein historisches Drama anmutet, entpuppt sich schnell als großangelegte Blockbuster-Unterhaltung, als eine hochgewachsene Frauengestalt in rot-blauer Rüstung auf den Plan tritt: DC-Heldin Wonder Woman!

Warner Bros.
„Fast And Furious“-Star Gal Gadot schlüpft nach „Batman V Superman“ erneut in ihre Superhelden-Rolle und hat so die Ehre, die Amazone in ihrem ersten Solo-Leinwandabenteuer überhaupt zu verkörpern. Und sie ist wahrlich mit vollem Einsatz dabei. Trotz frostiger Temperaturen hält sie tapfer zwölf Takes in ihrem knappen Kostümchen durch. Gleich zwei Assistenten schieben in den Pausen fahrbare Mini-Heizungen hinter ihr her und stehen mit dicker Federjacke bereit, während Regisseurin Patty Jenkins Feedback zum gefilmten Material gibt. Gedreht wird eine Action-Sequenz, die ohne CGI auf den ersten Blick noch nicht so richtig viel hermacht. Aber dann beginnen wir langsam zu durchschauen, dass Wonder Woman zunächst die gefährdeten Dorfbewohner in Sicherheit bringt, dann Schwert und Schild zückt, mit ihren Armbändern (für uns am Set unsichtbare) Attacken abwehrt, sich erneut an die Dorfbewohner wendet („It’s not save here!“) und zuletzt zu einem (übermenschlich hohen) Sprung ansetzt, um so mutmaßlich auf das Kirchendach zu gelangen.

Die hier gedrehte Szene wird wohl erst gegen Ende des Films zu sehen sein, denn bevor Wonder Woman mit ihren Begleitern im Ersten Weltkrieg mitmischt, trifft die Zeus-Tochter erst einmal auf den amerikanischen Piloten Steve Trevor (Chris Pine), der auf der mystischen Insel strandet, die Wonder Woman und ihre Amazonen ihr zu Hause nennen. Erst als sie von den grauenvollen Kriegen und Konflikten auf der Erde erfährt, folgt Wonder Woman dem Fremden in seine Welt und wird zu der Heldin, wie wir sie aus „Batman V Superman“ kennen.


Da „Batman V Superman“ in der heutigen Zeit angesiedelt ist, fragen sich einige Fans, wieso der Solofilm nun zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, doch die Macher schlagen geschickt eine Brücke zwischen den Jahrhunderten, wie Produzent Charles Roven verrät. „Wonder Woman bleibt in ‚Batman V Superman‘ mysteriös, wir verstehen ihr Einmischen in die Gegenwart, aber wir wissen nicht, was für eine Hintergrundgeschichte sie hat. Erst durch ihren eigenen Film wird klar, wie gewisse Elemente miteinander verknüpft sind und warum manche Dinge gekommen sind, wie sie gekommen sind.“ Wie genau die Filme miteinander verbunden sind und weitere Gründe, sich auf den allerersten Solo-Kinofilm der Superheldin zu freuen, verraten wir euch auf den nachfolgenden Seiten!

Wonder Woman“ startet am 15. Juni in den deutschen Kinos.


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Kommentare
  • GenieNolanSnyder

    Alles lässt sich seh gut lesen, und das macht echt hungrig und Neugierde. Ich hoffe echt WB tut uns das nicht an, und verstümmelt WW .. Alleinen die punkte was hier genannt wurde, macht Freude auf dieser Film und könnte DCEU tatsächlich in der negatives Zone rausholen.. Ich Freue mich Sehr :)

  • Da HouseCat

    mann. die hätten das franchise mit ww starten sollen...dann batman, dann superman, danach der große clash der die jl folgen lässt.

    ich feier den trailer 2 so abnormal, ab da wo sie aus dem graben steigt.

    sie hat diese große elegante statur, dass es einfach so unnormal geil aussieht, wie sie da die soldaten im turm bekämpft mit den spagaten und dem rutschen.

  • Da HouseCat

    bin auf den bösewicht aus "magic city" gespannt.
    aber diesmal versuche ich keine erwartungen zu haben, was echt schwer ist.

    man, was dc bis jetzt für einen genialen cast hat. wenn da nicht die studio enmische und miese drehbücher wären.

  • Da HouseCat

    ps: stephen lang hätte deathstroke werden sollen. ich find den alten deathstroke einfach am coolsten.

  • Da HouseCat

    achja...
    storymäßig wäre das so stark gewesen, wenn diana komplett aus den trümmern entstanden wäre. ihre familie wird ausgerottet durch die menschen, ihre freunde sterben alle und daher der komplette rückzug bis zum clash zwischen batmann und supermann.

    viele sagen ja, warum sie noch beide brüste hat. hätte man auch cool einbauen können, dass sie überhaupt noch keine vollwertige amazone geworden ist und durch den einfall der menschen es nie zur aufnahme kam und daher die flucht oder so.

  • HalJordan

    Die Reihenfolge war schon in Ordnung, jedoch war BvS viel zu vollgestopft. Man hätte den Fokus auf den Konflikt zwischen Batman und Superman legen sollen. Lex Luthor hätte meinetwegen die Fäden im Hintergrund ziehen können und den Schluss hätte man sich komplett für die Justice League aufsparen sollen.

  • Sentenza93

    Chantal, heul leise!
    Von zweimal posten wird das auch nicht besser. ;)

  • GenieNolanSnyder

    Bei WW bin mir sicher, WB wollte kein Risiko eingehen... Erst Schickt er Man of Steel, .. danach Man of Steel v The Dark Knight und Wonder Woman. Die wollten sehen, ob die menschen so weit sind, ein Superheldin zu sehen und sie kam sehr gut an... deswegen auch diese vorgehen

  • Sentenza93

    Kann Dir auch sagen, warum die meisten Leute, mich eingeschlossen, den "Martha"-Moment dämlich finden.
    Nicht mal wegen der Intention dahinter. Dass Batman merkt, Superman hat eine Mutter und ist menschlicher als angenommen, ok. Geht zwar trotzdem noch recht schnell, aber könnte man schlucken.
    Problem ist einfach nur....
    a) Dass wirklich beide Mütter den gleichen Namen haben. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?
    b) Dass Superman ihn benutzt, anstatt "Meine Mutter" zu sagen.
    c) Ben Affleck's dämliches "Why did you say that name?" hinterher.

  • Sentenza93

    Naja, das Beste? Zum Teil dürftige Schauspielleistungen (Affleck als Batman fand ich, trotz manchmal noch etwas steif, recht gelungen), schlechte Charaktere, ein absolut überladenes Drehbuch und teilweise Effekte, die an ein Computerspiel erinnern. Und ja, ich kenne den UC. ;) Macht es leider nicht so viel besser. Und zum Thema Wissen: Ich kenne die Comics und selbst von dem Standpunkt aus betrachtet war der Film leider...sagen wir halbgar. Der Film wollte vielleicht komplex sein, ist es aber mal gar nicht.

    Und zu Martha nochmal: Liegt vielleicht auch etwas an Cavill und Affleck, aber es kommt einfach unfreiwillig komisch rüber. Der Dialog an sich und das Schauspiel in dem Moment. Ich hab das Youtube-Video gesehen, hab mir danach die Szene auch nochmal angeschaut, aber der Lacher bleibt trotzdem. :D

  • Sentenza93

    Bin mal neugierig auf Deine Antwort...Wo komplex, welche Fragen? :)

  • Sentenza93

    Ich sah es ebenfalls mehr als subjektives Empfinden.
    Er holte nur weiter aus. Aber mit seinem letzten Post an mich, hat er wirklich überzeugt. Ich stimme zwar immer noch nicht komplett mit ihm überein, aber dafür gibt es ja unterschiedliche Meinungen. :)

    Und der :) war nicht böse gemeint, sondern ich war wirklich mal neugierig, eben weil ich auch mal schöne Argumente wollte. Über Comicverfilmungen könnte ich Stunden schreiben und freu mich über jeden wie ihn.

  • Sentenza93

    Schön geschrieben. Vor allem mal mit vernünftiger Rechtschreibung und Grammatik. Manche andere Foren kann man da voll vergessen.
    Bei Luthor muss ich bei einigen Dingen widersprechen, ich fang mal an:
    Eigentlich müsste Luthor Superman schon mal die Füße küssen. :D Er hat, wie im Film gesagt, Verträge, die Stadt wieder aufzubauen.
    Weiterhin kam es bei mir eher so rüber, als will er Superman loswerden, weil er Panik vor ihm hat. Und genau da lag mein Hauptproblem. Denn seine Aktionen sprechen dagegen. Wenn ich weiß, dass eine noch größere Bedrohung als Superman kommt, dann würde ich ihn wenigstens so lange leben lassen, dass er gegen diese Bedrohung kämpft, weil die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass er gut ist. Was ja auch der Fall ist. Zweitens erschaffe ich dann, selbst wenn ich die Absicht habe ihn zu töten, kein hirnloses Monster, was ich nicht kontrollieren kann. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Höhlentroll wirklich auf Luthor gehört hätte. Muss zugeben, persönliches Empfinden, aber hat sich auch nach dem zweiten Gucken nicht geändert. Ich würde doch dann eher versuchen ihm irgendwie zu helfen, die GROßE Bedrohung zu bekämpfen. Waffen oder sonst was. Wenn ich schon Zugriff auf kryptonische Technik habe. Und hinterher, wenn er dann immer noch Angst vor ihm haben sollte, als Rückversicherung, mit eben jenen Waffen töten. Und nächster Punkt dann, warum sieht Luthor Batman als Feind? Auch da, arbeitet doch zusammen!!! Beide haben Panik vor ihm, warum also betrügen? Lex könnte in locker in den Plan einspannen, den ich oben beschrieben habe. Warum die beiden Kerle gegeneinander aufhetzen? Wofür Menschen umbringen? Und vor allem, wer würde diesem Zappelphilipp zuhören? Nicht mal wegen dem, was er sagt, sondern wie. Senatoren? Ernsthaft? Wer weiß, vielleicht klärt sich das noch irgendwie alles, aber bisher...meh. Ich geb dem Film bald nochmal, glaub ich, eine Chance. Kann ich in einem mal wieder meinen besten Freund besuchen, den muss ich dafür nämlich konsultieren. :D

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