Sidney Blackmer | Will And Grace | Jumanji : Bienvenue dans la jungle DVDRIP
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Deadpool 2
Durchschnitts-Wertung
4,0
132 Wertungen - 11 Kritiken
18% (2 Kritiken)
45% (5 Kritiken)
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11 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 10 Follower Lies die 3 836 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 17.05.18

Ich gehörte zu den wenigen Menschen die nicht wirklich viel vom ersten Film gehalten haben - das ständige durchbrechen der vierten Wand empfinde ich als ständiges rausreißen aus der Filmillusion, des weiteren war der dauerplappernde Antiheld für mich immens anstrengend. Daher bin ich sehr skeptisch an Folge zwei rangegangen und war umso mehr überrascht: nach wie vor quasselt Wade Wilson mit dem Zuschauer, aber deutlichw eniger und der FIlm ist bemüht eine richtige Story zu erzählen. Das ist zwar letztlich ein Superhelden Plot in altbekannter Manier, aber eben ein zufriedenstellender. Über die sonstige Aufmachung kann man eigentlich nicht klagen, Action Effekte und Darsteller stimmen dabei soweit, und es bleibt noch der HUmor der zwar nicht jedermanns Sache ist, aber sehr wohl einige unfassbar gute Pointen und Treffer dabei hat und auffährt. Heißt, die zweite Runde des Rächers fällt ungemein zufriedenstellend aus und ist der optimale Stoff für eine laute Kinoaprty! Fazit: Actionreich, witzig, und geradliniger als der VOrgänger - sehr gelungenes Sequel!

Johannes G.
Johannes G.

User folgen 1 Follower Lies die 150 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 21.05.18

Das Positive: Mehr Tempo, mehr Gags und (noch) mehr respektlose Ironie als im ersten Teil. Das Negative: Weniger Story, weniger Spannung, weniger Entwicklung. Dass dennoch unterm Strich eine deutliche Empfehlung bleibt, liegt an Humor und der Masse (!) an Anspielungen auf andere Filme, so dass ich bereit bin, über eine gravierende Logiklücke am Anfang hinwegzusehen.

Spoiler-Magazin
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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 15.05.18

Vorab ich habe den Film auch über die Presse schon gesehen und ich finde, dass die Bewertung von falmouthhistoricalsociety.org voll ungerechtfertigt ist und somit nicht den Film gerecht wird. Der Film ist mit noch mehr Action, mehr Blut, tollen neuen Kameraszenen die es so zu vor nicht zu sehen gab, viel Humor und viel Witz gefüllt sogar noch mehr als der erste Teil. Da die Presse den Film auf Englisch gesehen hat kann ich natürlich nicjt sagen wie die Witze in deutsch rüber kommen wird aber ich denke Genauso gut wie im Original Ton. Zur Story selbst und zu den Kamera Nahkampfszenen selbst möchte ich nicht mehr viel sagen und gebe da falmouthhistoricalsociety.org recht die sind super gelungen. Viel mehr möchte ich auf 2 szenen eingehen. Es gab nämlich 2 große Lacher unter der Presse im Saal: Eine Szene relativ in der Mitte des Films wo wirklich jeder gelacht hat welche um nicht zu viel zu verraten mit der Teilung von Deadpool was die Körperteile angeht zu tun hat und des anschließenden nachwachsenden Körpers zu tun hat und wo auch seine wie für ihn eine "Mutter" wieder mit spielende ich meine natürlich die blinde Blind Al gespielt von Leslie Uggams eine wichtige Rolle. Sie muss nämlich wieder Deadpools 2 deutige, leicht verstörende Art kennen lernen ohne zu viel zu verraten zu müssen aber bei dieser Szene gab es wirklich viel zu lachen und hat wirklich den ganzen Saal zum gröllen gebracht hat. Und dann gab es da noch die für Marvel berühmt berüchtigten und bekannte Post Credits Szene die relativ zu Beginn Der Credits schon kommt die auf Ryan Reynolds selbst als Schauspieler anspielt hier will ich aber nicht zu viel verraten. Auch hier gab es im Saal große Lacher und sogar Applaus :- Also die Kritik hier ist nicht für den Film gerecht gewesen. Ich kann den Film empfehlen 4,5 von 5 Sternen:-)

Felix H.
Felix H.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 17.05.18

In diesem Jahr bis jetzt der bester Film. Der Film ist lustig und einzigartig. Super Effekte und einfach klasse.

sieglinde P.
sieglinde P.

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 19.05.18

Das sieht ja fast nach einer Invasion aus. Einer Invasion von Comic Verfilmungen. Die Kinos sind zurzeit fest in Marvel Hand. Nach „Avenger“ drängt jetzt „Deadpool 2“ mit aller Macht auf die Kinobesucher zu. Aber es gibt einen feinen Unterschied. Während die „Avenger“ bierernst genommen werden wollen, kommt „Deadpool 2“ als große Persiflage auf die Leinwand. „DEADPOOL ist in Bezug auf Superhelden der Apfel unter Orangen. Der Held ist respektlos. Er verachtet sich selbst. Er ist doof, kindisch, gewalttätig und nervig. Er ist all diese Dinge, die anderen Superhelden nicht sind. Er ist nicht einmal ein echter Superheld. Er ist der Antiheld unter den Superhelden.” Das sagt der Superheld über sich selber. Und damit setzt sich die Geschichte aus „Deadpool 1“ nahtlos fort. Wade Wilsons alias Deadpool (Ryan Reynolds) hat private Schwierigkeiten. Bei einem Überfall stirbt seine Freundin VANESSA (MORENA BACCARIN) und er beschließt seinen Leben ein Ende zu setzten. Mit mehreren Fässern Benzin und einer Zigarette versucht er sich umzubringen. Doch dank seiner Unkaputtbarkeit funktioniert das nicht. Sein Kumpel X-Men Colossus (Andre Tricoteux) nimmt ihn daraufhin mit zu den Mutanten, wo er Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand) wiedertrifft. Dazu gesellt sich Teenager Mutant Russell (Julian Dennison), der als Firefist unterwegs ist, um seinen verhassten Schuldirektor zu töten. Der Superschurke Cable (Josh Brolin) wiederum will Firefist ans Leder. Deadpool kann die Situation entschärfen. Findet sich bald darauf mit Firefist im Knast wieder. Kaum dem Gefängnis entronnen stellt er eine eigene Superheldentruppe unter dem Namen X-Force zusammen. Jetzt kann der Showdown beginnen. Der ganze Streifen wird von coolen Sprüchen mit Anleihe an reihenweise Filmklassiker gewürzt. In einer Dichte, die man kaum verfolgen kann. Dazu eine Reihe musikalischer Ohrwürmer lässt die optische Dauerklopperei erträglicher werden. Dabei fällt dann auch das etwas schwache Drehbuch nicht mehr so sehr ins Gewicht, denn der sehr gut gestaltete Nachspann bietet noch einige Überraschungen, die man nicht versäumen sollte. 109 Minuten – Popcorn für die Augen für die Freaks der filmischen Comics.

niman7
niman7

User folgen 50 Follower Lies die 595 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 26.05.18

Im nun zweiten Teil des dauer plappernden Super"helden" Deadpool muss der Mann im rot-schwarzen Anzug auch mit Verlusten kämpfen. Aber nicht nur das: während er nach Rache sinnt, treibt der Zeitsoldat Cable (Josh Brolin) sein Unwesen... An ein Kinoprogramm ohne einen Superhelden Film (oder Star Wars) ist heutzutage gar nicht mehr zu denken. Während oft viel Einheitsbrei dabei ist, kam mit dem ersten Deadpool etwas ganz anderes in die Kino. Der Film wusste die Massen zu überzeugen und war ein phänomenaler Erfolg. Nicht nur Aufgrund des hohen Gewaltgrades (FSK16), sondern weil er aus der Masse mit seinen Wortwitz und Anspielungen hervorstechen konnte. Selbst Deadpool 2 amüsiert sich über diesen Erfolg und macht sich über das letzte Abenteuer von Wolverine "Logan" von 2017, der ebenfalls mit FSK16 in die Kinos gelaufen ist. Dass ein zweiter Teil folgen wird, war somit abzusehen. Doch leider ist der Film eine Enttäuschung. Während Teil 1 Abseits seines Dauerfeuerwerks an Anspielungen und Witze noch eine gewisse Eigenständigkeit auslebte und uns die Entstehung des Deadpools erzählte, ist Teil 2 ein großes Durcheinander. Als Zuschauer weiß man nie so recht worum es hier überhaupt geht. Geht es nun um seine Heldentaten (kämpft gegen die Yakuza und alles mögliche), seine Rache, Cable, oder doch noch um den jungen Mutanten "Flame Fist"? Dazwischen wird kurzerhand die X-Force gebildet. Von denen darf man sich auch schnell verabschieden. Und zwischendurch schauen auch die X-Men vorbei (inklusiver Me-too Debatte!). Als Nicht-Kenner dieses gigantischen Universums wird man hier mit Sicherheit wahnsinnig überfordert sein...leider auch als Kenner. Einziger Lichtblick in diesem trüben Nebel ist Josh Brolins intensiv gespielter Haudegen Cable. Er verleiht dem Film eine gewisse Tiefe und Form. Ganz nebenbei eine wahrhaftige Coolness. Auf Anspielungen zu seinen anderen Mega-Bösewicht Thanos wartet man natürlich nur zu geduldig. Ein weiterer Lichtblick ist die junge Berlinerin Zazie Beetz. Als Glücksfee Domino trumpft sie verdammt cool auf. Sie verlässt sich stets auf ihr Glück und dies ist aus einer sehr witzigen Sicht auch immer da. Blendet man kurz die flache Handlung und teilweise sehr nervige (Flame Fist!!!) Handlung ab, serviert uns Regisseur David Leitch urkomische Dialoge und Anspielungen auf alles mögliche! Selbst vor dem gegnerischen DC Universums wird kein Halt gemacht. Auch hier Bedarf es natürlich an Vorwissen. Auch wenn vieles für einige Lacher sorgt, so ist einiges auch unpassend platziert. Einige Witze (Basic Instict) gehen eindeutig unter die Gürtellinie und als Zuschauer schlägt man hin und wieder beide Hände vors Gesicht. FAZIT: Deadpool 2 ist im gewissen Sinne kein Film. Es ist viel mehr ein riesen großes Youtube Video mit tausenden von Anspielungen. Damit hat man wohl versucht die dämliche Handlung zu kaschieren. Auch wenn Ryan Reynolds gewohnt viel Spaß bei der Arbeit hatte, ist der Film eher ein Wechselbad der Gefühle. In der einen Szene lacht man sich schlapp und in der nächsten überlegt man sich den Saal zu verlassen. Wenigstens macht der Film selbst kein Hehl daraus...

Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 12 Follower Lies die 183 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 22.05.18

"Deadpool 2" von David Leitch ist unterhaltsam und witzig, allerdings nicht ganz so gut wie sein Vorgänger ("Deadpool 1"). Die Story war hier nicht ganz so geradlinig und konsequent erzählt wie in Teil 1. Das lag wohl daran, dass versucht wurde, gagmäßig immer noch eine Schippe drauf zu legen und die Handlung teilweise ein wenig unter den vielen Witzen, Späßen und Seitenhieben begraben wurde. Nichtsdestotrotz ist das aber Meckern auf hohem Niveau ... na ja ... also, Meckern auf ... öhm ... wie dem auch sei, insgesamt macht der Film sehr viel Spaß und wer Teil 1 mochte, wird sich auch hier wunderbar amüsieren.

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 15 Follower Lies die 351 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 21.05.18

David Leitch, Regisseur von „Atomic Blonde“ und sehr versierter Stunt Coordinator, wurde für „Deadpool 2“ auf den Stuhl zwischen Produzenten und Künstlern gezerrt. Deadpool (Ryan Reynolds) muss einen schweren Verlust hinnehmen und ist erfolglos auf Rachefeldzug. Nach einem Selbstmordversuch folgt die mit einigen Problemen behaftete Aufnahme bei den X-Men. Als Cable (Josh Brolin) erscheint, um den 14-jährigen Mutanten Fire Fist (Julian Dennison) zu töten, formiert Deadpool die X-Force, um dem Killer entgegentreten zu können. „Deadpool“ von Tim Miller überraschte und überschüttete 2016 das begeisterte Publikum mit dreisten Frechheiten und einem dazu passenden flotten Soundtrack. Der Film ließ Spiel- und Realebene gnadenlos verschwimmen und entwickelte etwas Unfassbares. Das Produktionsteam wurde bereits im Vorspann beleidigt, die Hauptfigur sprach mit dem Publikum wie 30 Jahre zuvor Ferris Beuller aus „Ferris macht blau“ (von John Hughes), handelte genauso respektlos, anmaßend, draufgängerisch und klaute dem Film auch noch die Post Credit Scene. War das Verhalten beim schlitzohrigen Ferris noch pubertätsbedingt, ist es bei Deadpool die kriminelle Energie des Wade Wilson gepaart mit Selbstheilungskräften, die ihm in einer Mutanten-Fabrik angeeignet wurden. Es wäre dumm gewesen, dieses an der Kinokasse erfolgreiche Konzept nicht fortzusetzen. Und so setzt „Deadpool 2“ mit einem neuen Regisseur dort an, wo „Deadpool“ aufgehört hat. Es gibt nur eine gar nicht so kleine zu bewältigende Herausforderung, die bei Fortsetzungen häufig auftaucht: Der erste Film zeigt die Herkunft, die Entwicklung einer Figur, führt also den Charakter ein und hat zudem eine abgeschlossene Geschichte. Das Sequel muss dies durch einen interessanten Plot mit genialen Einfällen kompensieren, um gegen den Erstling bestehen zu können. Nun, „Deadpool 2“ hat das nicht ganz geschafft. …hat er doch! …hat er nicht! …hat er doch! …hat er nicht! Wie dem auch sei, der Gang zum Kino lohnt sich. Das Machwerk sprudelt vor Gags und turbulenten Szenen schier über. Einiges davon ist zu viel gelabert und zu albern, anderes wirklich brillant. In die nicht allzu komplizierte Handlung gesellen sich bekannte und interessante neue, feindlich wie freundlich gesinnte Figuren mit ihren besonderen Fähigkeiten. In dem heillos närrischen Durcheinander geht die Spannung ein bisschen verloren, doch der nächste Joke wartet schon um die Ecke und lässt die Zwerchfelle der Zuschauer erzittern. Technisch ist alles sehr ordentlich, auch wenn die CGI nicht immer eine perfekte Illusion schafft. Die Kampfszenen hätten etwas besser bebildert sein können. David Leitch hat mit „Atomic Blonde“ (und demselben Kameramann sowie derselben Editorin) bewiesen, dass er das Metier beherrscht. „Deadpool 2“ ist überhaupt nicht ernst zu nehmen und macht viel, viel Spaß. Wird Deadpool mit seinem Zeitreise-Dings zu den Avengers stoßen und die Taten des Thanos im unendlichen Krieg rückgängig machen? Und wenn ja, darf Josh Brolin dann eine Doppelrolle spielen und doppelt Gage abzocken? Das sind die neuen Fragen im Marvel Universum.

momoooo
momoooo

User folgen Lies die 3 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 21.05.18

Ganz starkes Popcornkino! Witzige Sprüche und Gags, verrückte Einfälle, tolle Insider, starke Effekte und Actionszenen und auch die vereinzelten emotionalen Momente kommen gut rüber...Ich war mit diesem Kinoerlebnis rundum zufrieden und werde mir den Film definitiv noch einmal anschauen

amlug
amlug

User folgen 34 Follower Lies die 323 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 20.05.18

Seit Teil 1 2016 ins Kino kam ist Deadpool das neue Phänomen im Superhelden-Genre. Ein Held der sich scheinbar alles erlauben darf und bei dem es keine festen Regeln mehr gibt. Ein Held, der vorgibt anders zu sein und das natürlich auch ist … aber am Ende dann doch in der klassischen Superhelden-Geschichte feststeckt, auch wenn Wade Wilson (Ryan Reynolds) im Film mehrfach das Gegenteil behauptete. Aber da das Wagnis des ersten Deadpool-Films ja mehr als erfolgreich war, hatte man für Teil 2 nun wohl Narrenfreiheit und als ich den berüchtigten Bob Ross-Trailer sah und mir die offizielle Inhaltsangabe von 20th Century Fox in die Hände fiel, in der von Rinderattacken, einem Fluxkompensator und Wade als Cafeteria-Koch die Rede war, wurden meine Erwartungen ob dieses anscheinend jetzt völlig durchgeknallten Films extrem hochgeschürt. Und gleich schon vorneweg, der Film ist nicht so abgefahren, wie es sich im Marketing angehört hat. Das hat mich zwar im ersten Moment stark enttäuscht aber nach längerem Nachdenken ist Deadpool 2 dennoch besser als sein Vorgänger. Der Nachfolger hier ist zwar sogar stärker als Teil 1 in die klassische Superhelden-Story involviert aber er wirkt im Gesamtbild irgendwie runder, wobei ich auch zugeben muss, dass ich persönlich ganz subjektiv einfach viel mehr Spaß mit diesem Film hatte, als noch mit seinem Vorgänger. Auch Deadpool 2 ist immer noch voller Fäkal-Humor, von dem ich ja nun wirklich kein Fan bin aber dieser Film nimmt sich damit ein wenig zurück und lässt es nicht mehr in jedem zweiten Satz raushängen wie cool er jetzt ist, weil er Fuck und Schwanz sagen darf. Auch die 4te Wand wird nicht mehr so oft gebrochen, wie in Teil 1 aber das fand ich wiederum tatsächlich etwas schade. Aber dennoch bekommen wir davon immer noch genug zu sehen und so entsteht hier ein abwechslungsreicherer Mix, als noch in Teil 1. Ein bisschen Fäkal-Humor (es ist halt Deadpool – ohne geht auch nicht), ein bisschen 4te Wand-Bruch, ein bisschen bitter böser, schwarzer Humor und eine ganze Ladung Popkultur-Reverenzen, die hier noch viel lustiger und gelungener sind als in Teil 1, alleine die After-Credit-Szene war so abgefahren, dass ich Tränen gelacht habe. Die Story an sich empfand ich als den einzigen größeren Makel am Film, doch wie bei fast jedem so albernen, überdrehten Film fällt das nicht so stark ins Gewicht. Allgemein nur fand ich, dass der Film zu Beginn etwas chaotisch war und die ganze Geschichte mehr als zuvor in seinem klassischen Superhelden-Gerüst feststeckte. Das kann ich aber alles durchaus verschmerzen, denn in zwei Punkten überraschte mich der Film hier überaus positiv. Zum einen wechselt der Streifen kurzzeitig immer mal wieder in erstaunlich ernsthafte, dramatische Gefilde, die zwar nie lange anhielten (was ja auch nicht zum Film gepasst hätte), mir aber sehr gut gefielen und auch absolut nicht deplatziert wirkten. Das war ein sehr interessanter Ansatz. Was mich aber ebenfalls noch überaus positiv überraschte, waren die Charaktere, die hier absolut großartig geglückt waren und mir richtig Lust auf die X-Force machten. In Teil 1 war es ja eher noch so, dass der gesamte Fokus eigentlich nur auf der titelgebenden Hauptfigur lag aber hier in Teil 2 werden auch Figuren wie Dopinder (Karan Soni) oder Vanessa (Morena Baccarin) mehr berücksichtigt und wir bekommen vor allem richtig tolle, neue Charaktere präsentiert. Sei es ein verblüffend guter, interessanter Antagonist Cable (Josh Brolin), ein liebenswerter junger Firefist, gespielt vom großartigen Julian Dennison oder die coolste Superheldin überhaupt, die glückliche Domino (Zazie Beetz), die ich absolut brillant fand. Ach ja und Deadpool selbst kommt natürlich auch kein bisschen zu knapp! Und insofern fand ich Deadpool 2 ungemein unterhaltsam, rasant und kurzweilig. Die Charaktere wurden toll weitergeführt oder ergänzt und das Gesamtwerk war einfach viel stimmiger, als noch in Teil 1. Fazit: Durch und durch unterhaltsam und stimmig. Besser als Teil 1!

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